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Fantasy Canyon

Die Entstehung des Fantasy Canyon, erzählt von Chief Red Moose

Eines Tages beschlossen die üblen Kreaturen der Unterwelt - des ständigen Aufenthalts im Dunklen und Feuchten überdrüssig - sich einen Weg an die Erdoberfläche zu graben und sich aller Dinge über und unter der Erde zu bemächtigen. Sie gruben und die Erde zitterte und bebte. Zwei Kojoten, neugierig wie Kojoten nun mal sind, konnten nicht umhin, die Sache genauer zu untersuchen. Die beiden entdeckten das Komplott der Unterirdischen und riefen sofort alle befreundeten Erdenbewohner zu Hilfe. Eine große Versammlung wurde abgehalten, um zu entscheiden, was zu tun sei. Da man sich schnell einig war, dass mit normalen sterblichen Kräften diesen übernatürlichen Wesen nicht beizukommen war, beschlossen sie, den größten bekannten Medizinmann kommen zu lassen.


Fantasy CanyonFantasy Canyon

Zwei Adler flogen mit der Botschaft davon und bereits am ersten Tag fanden sie den Medizinmann in seiner einsam gelegenen Behausung in den Bergen. Eine Staffel der leichtfüßigsten Wildpferde brachte den Mächtigen mit Windgeschwindigkeit über Berge, Flüsse, Täler und Ebenen. Gerade rechtzeitig, denn als sie Whiteriver erreichten, konnte der Mezininmann bereits das rote Leuchten am Himmel erkennen, an der die Unterweltler bereits die Erdoberfläche erreicht hatten.


Fantasy Canyon

Zuerst rief er den Westwind, der in einem gewaltigen Orkan Erde, Staub, Felsen und Bäumen vor sich hertrieb, um damit das schreckliche Loch zu füllen. Aber all dies bewirkte nichts, es fiel einfach nach unten und verbrannte in den Feuern darunter. Dann wurde der Regengott um Hilfe gebeten und dieser sandte große Wassermassen in Wolken und Sturmwellen, aber alles löste sich in Dunst und Nebel auf, während der Anführer der Teufel in langes und lautes Gelächter ausbrach, begleitet vom ausgelassenen Gejohle seiner Kumpane. Und so rief der Meister den Gott des Nordens.


Fantasy Canyon

'Hilf uns, hilf uns' sang und trommelte er, 'oh, großer Herr über Eis und Schnee'. Die Hilfe kam schnell wie ein Pfeil, eindringlich, tief, bitter kalt. Der Gott des Nordens fing im Nu alle Unterirdischen, die versuchten, sich über die Erde zu verbreiten. Innerhalb eines Augenblicks verwandelte er sie alle in Eis. Noch heute stehen der Anführer der Unterirdischen, die große Hexenmutter, der Zauberer und alle anderen genauso an der gleichen Stelle wie in dem Moment, als sie von der plötzlichen Kälte getroffen wurden.


Fantasy Canyon

Als die Wärme zurückkam, der Westwind wieder blies, und das Eis schmolz, übernahm der Staub dessen Stelle und nun stehen die Monster in dem Loch, das sie gegraben haben - alle in Stein verwandelt - als eine Warnung an alle üblen Gestalten drunten in der Hölle, die gute grüne Erde in Ruhe zu lassen.

Veröffentlicht in der Salt Lake Tribune am 16.7.1972







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