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State Parks und Recreation Areas

Anza Borrego State Park
In den USA gibt es insgesamt 1.869 State Parks, über 250 davon allein im Südwesten und Nordwesten des Landes. Sie stehen unter der Verwaltung der einzelnen Bundesstaaten und umfassen schöne Naturlandschaften oder schützenswerte archäologisch-historische Stätten. Sie sind zwar etwas kleiner als ihre grossen Brüder, die Nationalparks und National Monuments, bieten aber in der Regel schöne Erholungs-, Freizeit- und Übernachtungsmöglichkeiten. Bei den Recreation Areas unterscheidet man National Recreation Areas (NRA) und State Recreation Areas (SRA). Im Vordergrund steht hier nicht der Naturschutz, sondern der Aufenthalt in der Natur, Erholung und Freizeitgestaltung.

Cathedral Gorge State Park
State Parks sind meist getrennt in sogenannte Day-Use Areas und Overnight- oder Camping-Areas. Eintrittsgebühren werden für beide Bereiche verlangt, wobei die Campinggebühr jeweils auch die Tagesgebühr mit einschliesst. Man muss sich also vor Einfahrt in den Park entscheiden, was man dort möchte. Die Tagesgebühren schwanken je nach Bundesstaat und State Park zwischen 4.- und 10.- US Dollar pro Fahrzeug, die Campinggebühren je nach Ausstattung (primitive, developed) zwischen 8.- und 20.- US Dollar pro Nacht. Die Day-Use Areas bieten oft schöne Picknickplätze mit Bänken, Tischen und Grills.

Joshua Tree im Red Rock Canyon
Reservierungen für die Campingplätze sind in manchen State Parks möglich, meist gilt jedoch das first-come, first-serve Prinzip. Checkout Time für Camper ist 14 Uhr, die maximale Aufenthaltsdauer auf einem Campingplatz beträgt 14 Tage. Man kann auch ein Annual Permit erwerben, das dann ein Jahr lang zum Eintritt in alle State Parks dieses Bundesstaates berechtigt. Ob sich das bei einer Rundreise durch mehrere Staaten wirklich lohnt, muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden.

Red Rock Canyon State Park, Kalifornien