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USA   –   Homestake Mine Trail |
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Blick Richtung Homestake Peak
Bei der Kammlinie angekommen, merke ich, dass der Gipfel, den ich mir ausgesucht habe, doch noch ein ganzes Stück entfernt ist. Über loses Geröll und große Felsblöcke klettere ich die letzten paar Meter hinauf bis zu dem schmalen Felsgrat und wandere dann von dort bis zu meinem selbstgewählten Berggipfel. Voller Stolz über meine erste richtige Bergbesteigung schaue ich mich um. Der Blick nach Westen auf die gigantische Gebirgskette der Rocky Mountains ist einfach umwerfend. Noch nie war ich so hoch oben auf einem Berg. Noch nie war ich so nah oben bei den Wolken.

Blick über die Rockies Richtung Galena Mountain
Eigentlich hätte dieser schöne Berggipfel hier einen besonderen Namen verdient. Die kleine Metallplatte, die sich auf dem höchsten Punkt hier befindet, weist aber nur nach Nordosten Richtung Homestake Peak. Also gut. Dann bekommt er halt von mir den Namen NoName Peak. Der NoName Peak über dem NoName Lake. Klingt nicht schlecht, nicht wahr?. Aber jetzt muss ich erst einmal wieder nach unten.
         
Split-Leaf Painted Cup
Immer noch glücklich über diese gelungene Bergbesteigung wandere ich über die Kammlinie und die Geröllfelder bergab. Jetzt habe ich auch etwas Zeit, mir die vielen schönen Pflanzen hier oben anzuschauen. Die letzten, die sich noch in dieser großen Höhe an die kargen Felsen klammern, sind diese kleinwüchsigen, dunkelrot blühenden Ministräucher, deren Namen ich nicht kenne und die ich auch später in keinem Pflanzenführer finden kann. Aber schön sehen sie aus. Etwas weiter unten wachsen dann viele schöne Wildblumen wie dieser prachtvolle dunkelrot blühende Split-Leaf Painted Cup, der fast ausieht wie ein Indian Paintbrush. Nur die Blütendolden sind etwas kleiner.

Mountain Gentian
Und da dies Hochgebirge ist, darf natürlich auch ein blau blühender Enzian nicht fehlen. Hier heisst er aber nicht Enzian, sondern 'Mountain Gentian' - wie sich das eben für eine typisch amerikanische Pflanze gehört.

Am Ende des Homestake Mine Trail
Ein wunderschöner Tag also. 5 Stunden war ich unterwegs. Dazu noch 2 Stunden, um den Trailhead zu finden. Aber gelohnt hat es sich trotzdem. Zeit für eine gemütliche Kaffeepause in der warmen Nachmittagssonne. Und für ein paar Notizen in meinem Reisetagebuch ...
 
 
  Fotos Homestake Mine Trail Teil 1    
 
 
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