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USA   –   Mojave Desert Preserve |
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Die Providence Mountains im Süden des Mojave National Preserve
Kommt man aus dem Großraum Los Angeles, kann man kaum glauben, dass sich nur 150 Meilen von diesem Ballungszentrum entfernt ein riesiges, unberührtes Wildnisgebiet erstreckt. Es gibt zwar einige geteerte Straßen und eine kleine Recreation Area in der Nähe der Mitchell Caverns, der größte Teil des Mojave National Preserve ist aber immer noch wilde, ursprüngliche Vulkan- und Wüstenlandschaft - nur durchzogen von ein paar Lehm- und Schotterpisten, auf denen man die verschiedenen geologischen Sehenswürdigkeiten des Parks erreichen kann.
Die berühmt-berüchtigste unter all diesen Dirt Roads ist die 138 Meilen lange Historic Mojave Road, die den Park von Ost nach West durchquert. Der ursprünglich von den Mojave Indianern genutzte Verbindungsweg zur Pazifikküste, der später lange Zeit als Militärroute diente, ist in so schlechtem Zustand und so schlecht markiert, dass man die Strecke, für die man immerhin 2 bis 3 Tage benötigt, nur nach sorgfältiger Vorbereitung und auch dann nur in einem Konvoi von mindestens 2 Fahrzeugen befahren sollte.

Übernachtung am Hole-in-the-Rock Campground
Genauso schön, aber zum Glück etwas weniger gefährlich, sind kurze und oder längere Abstecher von den geteerten Straßen in die abgelegeneren Teile des Parks, wie zum Beispiel zu den Kelso Dunes oder zu den vulkanischen Formationen der Cinder Cones und zum Cima Dome. Hole-in-the-Wall, einer der schönsten Campgrounds des gesamten Südwestens, befindet sich übrigens genau im Zentrum des Parks an der ungeteerten Cedar Canyon Road. Eine absolut phantastische Traumkulisse für ein oder zwei Nächte unter freiem Sternenhimmel in der Abgeschiedenheit und Einsamkeit der Mojave Desert.

Eine Wildwestlandschaft wie aus dem Bilderbuch
Nicht weit von hier beginnt auch eine der schönsten Kurzwanderungen des Parks, der Rings Trail, benannt nach den dicken Eisenringen, mit deren Hilfe man durch einen schmalen Felsspalt hinuntergelangt in den Banshee Canyon, einen von hohen Felsen umgebenen Talkessel aus vulkanischem Tuffgestein, dessen sonderbare Felsformationen an die Tuffsteinhöhlen in Kappadokien erinnern und von oben bis unten zerfurcht und durchlöchert sind wie ein Schweizer Käse.

Die Felswände des Banshee Canyon sind durchlöchert wie ein Schweizer Käse
Wenn man dann ganz allein zwischen all diesen phantastischen Felsskulpturen auf Entdeckungstour geht, fühlt man sich ganz schnell wie auf einem riesigen Abenteuerspielplatz, in dem es einfach Spass macht, über Felsblöcke zu kraxeln, ein bisschen an den durchlöcherten Felswänden herumzuklettern, die ein oder andere Höhle etwas genauer zu erkunden und dann anschließend einfach eine Weile im Schatten zu sitzen, um die Stille dieses Ortes zu genießen und die ganze Abgeschiedenheit und Schönheit dieser Felslandschaft auf sich wirken zu lassen.

Boulder Hopping am Ausgang des Banshee Canyon
Wer nach diesem interessanten Kurztrip Lust hat, die Wanderung noch etwas weiter auszudehnen, gelangt vom Banshee Canyon direkt in den Lower Wild Horse Canyon, ein von vulkanischen Klippen und Felsblöcken umgebenes Tal, das sich nach Süden hin öffnet. Hier mündet der Rings Trail in den 8 Meilen langen Mid-Hills-to-Hole-in-the-Wall Trail, der die beiden Campgrounds gleichen Namens in einer Art Loop miteinander verbindet.

 
 
  Infos Mojave Desert National Preserve    
 
 
  Karte Mojave Desert National Preserve

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