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Fossil Falls


Fossil Falls
Die Fosil Falls sind eingebettet in ein Feld aus schwarzglänzenden Basaltblöcken

Kurzinfo

Bundesstaat: Kalifornien
Höhe: 1.124 - 1.200 Meter ü.M.
Lage: im Lavakorridor der östlichen Sierra Nevada, 3 Meilen nördlich von Little Lake nahe dem Hwy 395

Der Name Fossil Falls ist ein wenig irreführend, denn zu sehen gibt es hier weder Fossilien noch schäumende Wasserfälle. Richtiger ist da schon, von einem ehemaligen, inzwischen ausgetrockneten Wasserfall zu sprechen, der sich während der letzten Eiszeit bildete, über glänzende, schwarze Basaltlava in die Tiefe stürzte und dabei wunderschöne glattpolierte Felsskulpturen schuf. Spaß macht es auch, von der Oberseite dieser Dry Falls durch tiefe Spalten, schmale Gänge und ausgewaschene Potholes nach unten zu klettern und dieses Labyrinth ein wenig genauer zu erforschen.


Red Hill
Im Hintergrund der Vulkankegel Red Hill

Fossil Falls
Inmitten des Lavafelds blühen im Frühajhr die Wildblumen

Wer richtig klettern kann, findet von der Südseite, also von unten kommend, auch jede Menge gut abgesicherter, interessanter Kletterrouten. Ein weiterer Abstecher führt von hier aus durch schwarze Lavafelder nach Süden zu einem schönen Aussichtspunkt auf den Little Lake, einen türkisblauen, ehemaligen Gletschersee vor der Bergkulisse der Coso Mountains am Rande der Sierra Nevada. Besonders schön ist diese Vulkanlandschaft im Frühjahr, wenn zwischen den dunklen Lavafeldern und Basaltfelsen die Wildblumen blühen.


Coso Mountain Range
Blick auf die Coso Mountain Range der Sierra Nevada

Wissenswertes

Die Fossil Falls sind eingebettet in die raue Landschaft der Coso Mountain Range, eine Kette kleinerer Vulkane, die im Lauf der Zeit immer wieder aktiv war. Ergebnis dieser Eruptionen sind mehrere dunkle Lavaströme aus schwarzem Basalt, die sich weit nach Süden ziehen und ein unterschiedliches Alter haben. Jüngster Vulkan des Gebiets ist der weithin sichtbare Aschekegel des Red Hill, dessen letzte Eruption etwa 10.000 Jahre zurückliegt.

Zur Zeit, als sich diese Eruptionen ereignete, war das Tal auch nicht so wüstenhaft trocken wie heute, sondern überzogen von einer ganzen Reihe großer Gletscherseen, verbunden durch große Flüsse wie den Owens River. Heiße Lavaströme, die dem tief eingegrabenen Bachbett folgten, zwangen diesen Fluss immer wieder, seine Richtung zu ändern. Ein besonders interessantes Zeugnis dieser Zeit sind die Fossil Falls, bei denen die erkaltete Lava eine breite und hohe Barriere bildete, durch die sich der Fluss einen Weg suchen musste und als donnernder Wasserfall in die Tiefe stürzte.


Fossil Falls
Erkaltete Lavaformationen

Fossil Falls
Die Fossil Falls sind bereits vor Jahrmillionen ausgetrocknet

Zufahrt

Vom Highway 395 ist es nur ein Katzensprung von knapp einer Meile bis zum Parkplatz und Trailhead für die Wanderung zu den Fossil Falls. Aufpassen muss man, dass man die richtige Abzweigung vom Hwy 395 nicht verpasst, da sie nur mit einem kleinen Wegweiser (von Süden kommend) ausgeschildert ist. Bester Orientierungspunkt ist ein etwa 150 Meter hoher, dunkelroter Aschekegel, ein sogenannter vulkanischer Cinder Cone, der sich auf der Ostseite des Highway befindet. Die Gravel Road (Cinder Cone Rd.), die zu den Fossil Falls führt, zweigt direkt südlich davon nach Osten ab. Auf ihr fährt man eine halbe Meile Richtung Osten bis zu einer Weggabel. Nach rechts sind es von hier aus weitere 0,7 Meilen bis zum Parkplatz bei den Fossil Falls, nach links weitere 3,7 Meilen bis zum Little Lake Overlook.


Fossil Falls
Das riesige Lavafeld entstand vor etwa 10.000 Jahren

Wanderung Fossil Falls

Auf dem Weg zu den Fossil Falls fährt man zunächst an einem einfachen BLM Campground vorbei und gelangt dann zum Parkplatz, der eingebettet ist in eine schöne Vulkanlandschaft aus dunklen Lavaströmen. Hier kann man zunächst ein bisschen querfeldein durch die bizarren Lavafelder wandern, bevor man dem ausgeschilderten Pfad zu den Fossil Falls folgt. Dieser Weg ist nur ein paar hundert Meter lang und auch nicht besonders schwierig, führt aber über unebenes, scharfkantiges Lavagestein, so dass man für diesen Ausflug gute Wanderschuhe anziehen sollte, vor allem, wenn man noch vorhat, ein bisschen zwischen den verwinkelten Potholes und Felskammern umherzuklettern.


Fossil Falls       Fossil Falls
Mit etwas Geschick kann man zu den Fossil Falls hinunter klettern

Einen Weg hinunter zu finden, geht am einfachsten, wenn man sich auf der linken Seite der Felsspalte hält und dort ein wenig entlanggeht, bis es möglich ist, über schmale Rinnen etwa 10 bis 15 Meter hinunter zu klettern. Dort kann man dann auf die andere Seite der Dryfalls wechseln und auf halber Höhe noch ein Stück weiter über die Felsplatten gehen bis zu einem schönen Aussichtspunkt, von dem aus ein weiterer Abstieg dann aber leider nicht mehr möglich ist. Vorsichtig sein sollte man, falls es zuvor geregnet hat, denn dann sind diese glattpolierten Basaltfelsen extrem rutschig.


Fossil Falls
Die Fossil Falls bestehen aus glattpolierten und vom Wasser ausgeschliffenen Basaltfelsen

Campingplätze

An der Gravel Road Richtung Fossil Falls zweigt nach links eine schmale und etwas unebene Nebenpiste ab zu einem einfachen BLM Campground mit insgesamt 11 Stellplätzen, einfachen Feuerstellen und Picknicktischen. Frischwasser gibt es nur aus einer Handpumpe, Einfachtoiletten findet man am Trailhead zu den Fossil Falls. Schatten gibt es hier leider keinen, so dass sich dieser Campground eher für Frühjahr und Herbst eignet und weniger für die heißen Sommermonate, da hier die Tagestemperaturen leicht über 40 Grad klettern können.

Topomap und Karte Fossil Falls

Map und Karte Fossil Falls
TOPO! ©2011 National Geographic     Karte Fossil Falls



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